Das Masterprogramm "Gender und Arbeit" steuert mit seinen verschiedenen Profilen kein eng umrissenes Berufsfeld und Qualifikationsprofil an. Der Master bietet verschiedene beruflich-praktische oder theoretisch orientierte Varianten. In allen Varianten strebt der Studiengang an, wissenschaftliche Kompetenz für verschiedene Tätigkeitsfelder zu vermitteln.
Der Gender Mainstreaming Ansatz sowie die verschärften Diskriminierungsverbote der EU haben neue Anforderungen an Organisationen vor allem im Personalbereich hervorgebracht. Das erfordert ein Wissen, das tradierte Fachdisziplinen und Gender-Wissen zusammen bringt. Gefragt sind die Verknüpfung von Gender-Wissen mit Fachwissen und Entwicklung neuer Konzepte z. B. Projektplanung, im Controlling, des Qualitätsmanagement, der sozialen Beratung etc.
Konkrete Berufsfelder sind von der ggf. vorausgegangen beruflichen Praxis und der Wahl des Zusatzangebots abhängig.
Beispiele für Tätigkeitsfelder sind:
Der Personalbereich von Unternehmen, Behörden oder Verbänden ist ein Berufsfeld,
Gleichstellungsbeauftragte,
interne oder externe Organisations- und Unternehmensberatung,
Tätigkeiten in der Konzeption, Durchführung und Evaluierung von Politik in Parteien, NGOs oder internationalen Organisationen mit Genderbezug,
Beratung, Konzeption, Projektentwicklung und Durchführung von Projekten im Rahmen des Gender Mainstreaming Ansatzes
Gender Training, Diversity Training, Beratung, Analysen in Organisationen und Unternehmen.
Zertifizierungs- und Auditierungsunternehmen im Bereich Beruf und Familie,
Wissenschaft und Forschung, Tätigkeiten in Universitäten und Forschungseinrichtungen. Der Master berechtigt u.a. zur Promotion.